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Bundesliga Luftgewehr: Zwei Vereine auf dem Weg zum Finale

| Stefan Kreuzkamp | Gewehr

Die Bundesliga Luftgewehr schoss am 5. Wettkampfwochenende in Osterode und Gelsenkirchen. Dabei konnten die SB Freiheit ihren Heimvorteil nutzen und sich auf den vierten Tabellenplatz, mit jetzt drei Einzelpunkten mehr als der Verfolger SuSC Müllenborn, vorschieben. Dazu verteidigte der SV Wieckenberg mit starker Leistung seinen dritten Tabellenplatz.

Das Wettkampfwochenende startete gleich am Samstag mit dem Nord-Derby SB Freiheit gegen Braunschweiger SGes. Am Ende musste sich die Braunschweiger SGes, obwohl sie sehr stark aufschoss, chancenlos der SB Freiheit beugen. Beste Schützin war hier Jolyn Beer mit 399 Ringen. Am Sonntag ging es dann für die SB Freiheit gegen die Ohligser SGem. Mit wieder sehr starker Mannschaftsleistung ging der Ehrenpunkt erst im 4. Stechschuss an Ohligsen und die SB Freiheit konnte damit zwei Siege und neun Einzelpunkte bejubeln.

Am Sonntag stand die Braunschweiger SGes dem SV Kamen als Gegner gegenüber. Mit einer Leistungssteigerung zum Samstag stand es 2:2 und so folgte ein Stechen auf Position 1 nach den regulären 5x 40 Schuss. Da das Stechen leider verloren ging, steht die Braunschweiger SGes jetzt auf dem 10. Tabellenplatz mit nur noch einem Einzelpunkt Vorsprung zum Relegationsplatz.

Auch wenn beide Gegner es dem SV Wieckenberg nicht leicht machten, kann er auf ein sehr erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Mit 1.985 und 1.978 Ringen als Mannschaftsresultat konnten die Wieckenberger zweimal klar gewinnen und festigten damit ihren Platz unter den ersten vier Mannschaften, was die Finalteilnahme bedeutet. Herausragende Schützen am Wochenende waren dabei Dennis Welsch, Katrin Grabwowski und Melissa Ruschel mit Ergebnissen über 396 Ringen.

Damit haben es jetzt alle drei Mannschaften selbst in der Hand, das Finale oder den direkten Verbleib in der Bundesliga für diese Saison fest zu machen. Wobei die Braunschweiges SGes sich sicherlich über ein wenig Schützenhilfe der anderen beiden Nord-Vereine freuen würde.

Foto: SV Wickenberg